Die Unfallrekonstruktion ist ein sehr breit gefächertes Fachgebiet.

So ist es bei komplizierteren Verkehrsunfällen bzw. bei unklaren Schadensfällen, sowie in unübersichtlichen Situationen notwendig eine detaillierte Unfallanalyse oder Unfallrekonstruktion zu erstellen, da es oft zu Streitigkeiten hinsichtlich, des Unfallhergang kommt.

Deshalb ist eine genaueste Rekonstruktion notwendig.

Rekonstruktionen sind nicht nur von schwierigen Berechnungen geprägt, sondern auch von einem sehr hohen Rekonstruktionsaufwand.

Zudem greifen hier viele Fachgebiete in einander, so das nicht nur ein technisches, als vielmehr auch ein biomechanisches oder medizinisches Wissen von Nöten ist.

Viele Fragen können hier nur mit modernen interdisziplinären Methoden beantwortet werden.  

So kann auch die Identifikation von Personen auf Beweisfotos, sei es bei Fahrerflucht oder auch nur bei einfachen Ordnungswidrigkeiten manchmal von großer Bedeutung sein. Hierzu gibt es sog. Sachverständige für anthropologische Identifikation von Personen nach Lichtbildern.  

Um eine solche insgesamt sehr Komplexe und vor Gericht haltbare Aufgabe vertreten zu können, stehen wir mit unseren Partnern und die in dem Zusammenhang speziell dafür ausgebildeten Personen für diese Aufgabe - zuverlässig und professionell zur Verfügung.

Darauf können Sie sich verlassen.

Von der Untersuchung der Unfallstelle, der Unfallfahrzeuge bis hin zur Befragung der Unfallzeugen und den anschließenden Analysen werden Abgleiche durchgeführt, damit Sie zu Ihrem Recht kommen.

Hinzu kommt auch die Analyse von Verletzungen durch den Unfall, die sich oft als sehr kompliziert entpuppen.

Weiterhin können sog. biomechanische Gutachten in Computersimulationen dargestellt werden um einen tatsächlichen Verlaufshergang nachstellen zu können.

Doch wir geben zu bedenken, eine Verkehrsunfallrekonstruktion ist geknüpft an sehr hohe Kosten und einen enormen Zeitaufwand.

Letztlich werden die gesamten fahrdynamischen Zustände der verunfallten Fahrzeuge gegeneinander ausgewertet, um so Rückschlüsse über den gesamten Unfallverlauf ziehen zu können.

Besonders wichtig ist zunächst, dass viele Begriffe der Unfallrekonstruktion erläutert und erklärt werden, die während des Abschnittes einer Gutachtenerstellung immer wieder angeführt  werden müssen.

Wie komplex und kompliziert oftmals solche Sachverhalte sind, möchten wir Ihnen kurz anhand eines kleinen Fallbeispieles aufzeigen.

Berücksichtigt werden u.a. die Kollisionsgeschwindigkeit in "m/s, die Verzögerungen in m/s und die Bremsverzögerungen in m/s" um nur ein paar kleine Fachbegriffe, die zur Erstellung eines Gutachtens erforderlich sind zu nennen. 

Eine lineare Addition von Kollisionsgeschwindigkeiten und der in dem Zusammenhang zu sehenden Geschwindigkeitsabbau ist durch die Bremsung alleine nicht zulässig. 

So kann man eine Bremsausgangsgeschwindigkeit von 50 - 55 km/h bei unserem Beispiel zunächst annehmen. 

Addiert man nun zu dem Bremsweg noch den Reaktionsweg, so bekäme man einen ersten theoretischen Anhaltswert über die Strecke die zurückgelegt wurde.

Hierbei handelt es sich nicht um die Strecke welches das Fahrzeug zurücklegt, sondern ausschließlich um die Reaktionsstrecke vor der Kollision.

An dieser Stelle würden nun weitere höchst komplizierte Berechnungen folgen, die dann zu dem jeweiligen Ergebnis der Simulation führen.

Auf weitere Beispiele oder detaillierte Formeln die hieraus abgeleitet werden müssten, soll hier aus Veranschaulichkeitsgründen verzichtet werden.

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrem Kraftfahrzeugingenieurbüro, bzw. dem Kraftfahrzeugsachverständigen Ihrer Wahl.